Mailänder Modewoche: G(l)anz in Weiß - DER SPIEGEL
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Mailänder Modewoche: Das ist Spitze!

Foto: ALESSANDRO GAROFALO/ REUTERS

Mailänder Modewoche G(l)anz in Weiß

Weiße Spitze wohin das Auge reicht. Auf der Mailänder Modewoche ging es alles andere als bunt zu. Die meisten Designer setzten auf einen porentief reinen Look für die kommende Sommersaison - oder klauten aus dem Schrank der Ehemänner.
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Mailand - Für Dolce & Gabbana wird der nächste Sommer heiß - und weiß. Das Mailänder Designerduo zeigte auf der am Dienstag endenden Modewoche Kleider, Tops, Blusen, Röcke und Jacken aus weißer Spitze. Weitere zum Teil handbestickte Materialien waren Leinen, Batist, Seide oder Chiffon.

Domenico Dolce und Stefano Gabbana schmissen außerdem im Anschluss an die Modenschau eine Party für Supermodel Naomi Campbell. Die für ihre schlagkräftigen Argumente bekannte Schönheit feierte nämlich Geburtstag: stolze 25 Jahre im Model-Geschäft. Campbell liefen bei der Begrüßung der beiden Designer Tränen über die Wangen. Dolce & Gabbana bringen zu ihren Ehren nun auch eine T-Shirt-Kollektion heraus - mit insgesamt 14 verschiedenen Foto-Motiven aus Naomi Campbells Karriere.

Mit einem opulenten Musterbild geht dagegen Missoni in die neue Saison. Zick-Zack-Strick, Jacquards, grafische Motive und typographische Elemente bilden einen bunten Mix, auf allen Kleidungsstücken vom bauchfreien Top und den kurzen Shorts bis hin zu langen Wickelröcken, Kleidern, Kaftanen und Strickjacken.

Wenn Frau Zeit und Geld sparen will, kann sie sich in der kommenden Saison aber auch einfach aus dem Kleiderschrank ihres Mannes bedienen. Anzüge mit Einstecktuch, flache, klassische Herrenschuhe und am Abend ein Smoking sind - glaubt man den kanadischen Zwillingen Dan und Dean Caten des Labels Dsquared2 - ein absolutes Muss für Frühjahr und Sommer 2011.

Allerdings setzten die beiden Dsquared2-Designer auch feminine Akzente: Zwischen Bundfaltenhosen, Kaschmirstrickjacken und weißen Hemden blitzten mit Pailletten bestickte Shorts oder Miniröcke auf - und ein paar kurze Seidenkleider gab's auch noch auf dem Laufsteg zu sehen.

Viel schlichter und eleganter geht es dagegen bei Brioni zu. Die Kollektion des italienischen Edelschneiders wurde zum ersten Mal von Designer Alessandro Dell'Acqua entworfen. Schluppenblusen, Röcke mit aufgesetzten Taschen, kurze bestickte Boleros, Kleider aus Spitze und Mäntel in A-Linie dominieren sein Debüt. Aus der dezenten Farbpalette sticht nur ein an Korallen erinnerndes Rot heraus.

Klassisches findet sich auch bei Salvatore Ferragamo. Auf der Modenschau waren viele lange Mäntel zu sehen, schneeweiße Blusen und Jacken im Safari-Stil, lange Kleider mit schmalen Trägern und bauchfreie Tops zur weiten Hose.

bac/dpa/Reuters

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