Malediven Hauptinsel zu zwei Dritteln unter Wasser
Colombo - Wegen der gigantischen Flutwelle im Indischen Ozean musste auch der internationale Flughafen der westlich von Sri Lanka gelegenen Malediven geschlossen werden. Nach Angaben eines Regierungssprechers stand die Hauptinsel Male zu zwei Drittel unter Wasser. Auf anderen Inseln kam eine unbekannte Zahl von Menschen ums Leben oder wurde verletzt.
Der Reiseveranstalter TUI - der Touristen auf den Malediven, auf Sri Lanka und auf Phuket in Thailand betreut - hat bislang keine Angaben zu deutschen Opfern unter seinen Gästen. Man habe zwar Kontakt zu den Reiseleitern vor Ort, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Es sei aber extrem schwer, in den betroffenen Gebieten Kontakte zu allen Hotels zu bekommen.
Auf den Inseln der Malediven, die man bisher erreicht habe, sei den deutschen Gästen nichts passiert. Wie viele Touristen von TUI vor Ort seien, könne noch nicht gesagt werden. Das Unternehmen entschied, bis zum 31. Dezember keine Gäste mehr in die Region zu schicken. Die Verträge seien storniert worden.