Manager schlägt Kind in Flugzeug und wird gefeuert - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Kleinkind geschlagen Manager verliert Job nach Ausraster in Flugzeug

Das schreiende Kleinkind nervte ihn, also schlug er zu: Weil ein offenbar betrunkener 60-Jähriger im Flugzeug die Nerven verlor, ist er nun seinen Job los. Der Mann soll den kleinen Jungen auch rassistisch beleidigt haben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Weil er ein fremdes Kleinkind im Flugzeug rassistisch beschimpft und geschlagen haben soll, hat ein Manager in den USA seinen Job verloren. Der 60-Jährige hatte sich laut dem US-Sender ABC  darüber aufgeregt, dass ein 19 Monate alter Junge während der Landung auf dem Schoß seiner Mutter weinte.

"Jonah weinte, weil ihm vom Druckausgleich die Ohren wehtaten", sagte die Mutter des Jungen. Ihr offenbar betrunkener Nachbar habe daraufhin geschimpft, sie solle "das Niggerbaby zum Schweigen bringen". Er habe die Worte wiederholt und dann das Kind geschlagen. Der Mutter zufolge blutete der Junge am Auge. "Ich war zu Tode erschrocken", sagte die Frau. Andere Passagiere schritten daraufhin ein.

Der Arbeitgeber des Mannes, AGC Aerospace & Defense, teilte mit, dass der 60-Jährige "nicht mehr Teil unserer Firma ist". Derartiges Verhalten vertrage sich nicht mit den Richtlinien des Unternehmens. Dem Angeklagten droht nach einer Anzeige zudem ein Jahr Haft.

hut/dpa

Mehr lesen über