Mann getötet: Schießerei vor Nelson Mandelas Haus - DER SPIEGEL
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Mann getötet Schießerei vor Nelson Mandelas Haus

Vor dem Haus des früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela ist es zu einer Schießerei gekommen. Drei Männer hatten versucht, auf das Grundstück des Friedensnobelpreisträgers vorzudringen, einer von ihnen wurde von Wachleuten erschossen, nachdem er das Feuer eröffnet hatte.
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Kapstadt - Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem Getöteten um einen Ex-Soldaten, der der South African National Defence Force angehörte. Der schwer bewaffnete Mann war gestern zusammen mit zwei weiteren Männern vor Mandelas Haus in Kapstadt aufgetaucht und hatte Einlass verlangt. Die Männer gaben an, sie hätten wichtige Informationen über die bevorstehenden Wahlen am 14. April.

Der Ex-Soldat habe dann seine Waffe auf die Sicherheitskräfte gerichtet und das Feuer eröffnet. Als die Wachmänner zurückschossen, wurde der Mann tödlich getroffen. Mandela, der sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls in Johannesburg aufhielt, sei schockiert über die Schießerei, hieß es im staatlichen Rundfunk.

Über die Motive des Mannes herrscht derzeit noch Unklarheit, seine beiden Begleiter werden von der Polizei verhört. Man prüfe auch, ob der Mann geistig verwirrt war, teilte ein Polizeisprecher mit.

Dennoch wird in Südafrika auch über einen möglichen Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen spekuliert: Nelson Mandela hatte sich massiv in die Kampagne seiner Partei, dem Afrikanischen National-Kongress (ANC), eingeschaltet. Mandelas Engagement hatte zu Streit mit der Zulu Inkatha Freiheits-Partei geführt, die mit dem ANC um die Macht in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal ringt.

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