Massaker von Minnesota Mutmaßlicher Komplize festgenommen
Red Lake - Nach einem Bericht der "New York Times" handelt es sich dabei um den Sohn des Führers des Ojibwa-Stammes, die das Reservat bewohnen. Offiziell wurde das jedoch zunächst nicht bestätigt.
Der 16-jährige Jeff Weise, ein Hitler-Bewunderer mit Kontakten zu einer Neonazi-Gruppe, hatte am 21. März in der High School von Red Lake fünf Schüler, eine Lehrerin sowie einen Sicherheitsbeamten erschossen und sich dann selbst getötet. Vor dem Amoklauf hatte der Teenager bereits seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin ermordet. Das Blutbad war von Stammesführer Floyd Jourdain als "schwärzester Tag" in der Geschichte der Ojibwa bezeichnet worden.
US-Medien zitierten heute Polizeikreise mit den Worten, der am Vortag festgenommene Teenager stehe im Verdacht, Weise bei der Planung geholfen zu haben. Der Jugendliche habe anscheinend auch erwartet, dass er selbst an der Schulschießerei teilnehmen werde. Über das Motiv für den Amoklauf ist bisher nichts bekannt geworden. Die Bundesanwaltschaft schloss weitere Festnahmen nicht aus.