Massenpanik: 37 Tote bei chinesischem Laternenfest - DER SPIEGEL
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Massenpanik 37 Tote bei chinesischem Laternenfest

Am letzten Tag der chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten sind 37 Menschen bei einer Massenpanik in einem Vorort der chinesischen Hauptstadt Peking ums Leben gekommen. Viele wurden erdrückt oder erstickten. Mindestens 15 Personen wurden verletzt.
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Peking - Das Unglück ereignete sich auf einer Metallbrücke im Pekinger Vorort Miyun, die einen 100 Meter breiten Kanal überspannt. Die Panik habe begonnen, als Besucher auf einer Stahlbrücke gestürzt seien.

Augenzeugen zufolge befanden sich bei Minustemperaturen mehrere Hundert Menschen auf der mit roten Laternen geschmückten Brücke im Mihong Park. "Ich hörte viele Menschen schreien, es ging offenbar alles ziemlich schnell", sagte ein Augenzeuge. Verzweifelte Eltern suchten im Park nach ihren Kindern. Nach Angaben eines Arztes wurden die meisten Opfer erdrückt oder erstickten.

Das chinesische Neujahrsfest wird auf Grundlage des Mondkalenders gefeiert und findet traditionell zwischen Ende Januar und Anfang Februar statt. Die Feiern beim wichtigsten Ereignis im chinesischen Jahr dauern etwa zwei Wochen. Während dieser Zeit werden die Städte und Dörfer mit farbigen Laternen, Blumen und grellfarbigen Fahnen geschmückt, auf denen Neujahrsgrüße stehen. Außerdem finden Feuerwerke statt.