Massenpanik Neun Kinder sterben
Caracas - Manche Nachrichtenagenturen sprechen sogar von 14 Toten. Die Tragödie ereignete sich in der Nacht zum Sonntag in der Provinzhauptstadt Valencia im Bundesland Carabobo, 200 Kilometer westlich von Caracas. Die Panik wurde Medienberichten zufolge von einem Polizeibeamten ausgelöst, der einen Schuss in die Luft abgab. Elf Menschen wurden von der Menschenmasse totgetreten. Zudem gab es mindestens 60 Verletzte, von denen sich einige noch in kritischem Zustand sind.
Die Behörden kündigten eine Untersuchung des Unglücks an. Rettungsdienste hätten während der Panik sofort eingegriffen, zahlreiche Verletzte schnell geborgen und so eine noch größere Tragödie verhindert, betonte der Gouverneur von Carabobo, Henrique Salas. Der Polizist, der das Unglück auslöste, erklärte derweil lediglich, er habe einen Warnschuss abgefeuert, weil die Menschenmenge zu sehr gedrängt habe, um in die Stierkampfarena "Monumental" im Zentrum von Valencia zu gelangen, wo die Preisverleihung bereits stattfand. Die Show wurde trotz des Unglücks nicht unterbrochen.