Maßregelung: Hausarrest für Heidi Fleiss - DER SPIEGEL
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Maßregelung Hausarrest für Heidi Fleiss

Seit ihrer Haft muss Heidi Fleiss regelmäßig zur Drogenberatung. Weil sie nicht hin ging, bekam die frühere Chefin eines Hollywood-Callgirl-Rings Hausarrest aufgebrummt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Los Angeles - Insgesamt sechs Monate muss die 35-Jährige das Haus hüten. Nur zur Arbeit und zu ihren Drogenberatungsgesprächen darf sie gehen.

Das frühere Ober-Callgirl Hollywoods war am 29. März verhaftet worden, denn sie war nicht zum Drogentest erschienen, dem sie sich seit ihrer Haftstrafe regelmäßig unterziehen muss. Außerdem gab sie zu, Drogen genommen zu haben. Dies meldet der US-Promi-Zeitschrift "Mr. Showbiz".

Fleiss war 1995 wegen illegaler Prostitution verhaftet und zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden, die sie von 1997 bis 1999 absaß.

Ihr Anwalt weigerte sich, Auskunft darüber zu geben, ob sie derzeit beschäftigt sei. In den vergangenen Wochen war spekuliert worden, sie arbeite wieder in ihrem alten Geschäft. Wenn sie sich den Anweisungen widersetzt, könnte sie wieder ins Gefängnis wandern.