Meningitis-Alarm Drei Schulen geschlossen
In Memmingen herrscht Alarmstimmungen. Drei Schulen der bayerischen Stadt wurden geschlossen, nachdem ein 18-jähriges Mädchen an Meningitis erkrankt war. Sein Zustand ist mittlerweile stabil.
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Memmingen - Wie Schulleiter Hans-Peter Gneiser bestätigte, hatte die 18-Jährige bereits am Freitag die Schule wegen grippeähnlicher Beschwerden verlassen. Seit Montag liegt sie auf der Intensivstation einer Münchner Klinik.
Mitschülern, Lehrern und Angehörigen der Schülerin wurde empfohlen, sich vorsorglich medikamentös behandeln zu lassen. Die Fach- und Berufsoberschule sowie ein Gymnasium im gleichen Gebäude bleiben bis Freitag geschlossen.
Eine bakterielle Meningitis tritt relativ selten auf und kann unbehandelt zum Tod führen. Hingegen ist die durch ein Virus ausgelöste Hirnhautentzündung in der Regel harmlos. Im vergangenen Jahr waren in Bayern ein Kind und zwei Jugendliche an der Hirnhautentzündung gestorben.