Mette-Marit: Ärzte sind zuversichtlich - DER SPIEGEL
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Mette-Marit Ärzte sind zuversichtlich

"Ihr Engelsgesicht für immer zerstört?" fragte "Bild" und malte detailliert aus, welche bleibenden Schäden die norwegische Kronprinzessin nach dem gefährlichen Maischberger-Interview davontragen könnte. Die Ärzte von Mette-Marit machen sich jedoch keine solchen Sorgen.
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Oslo - Nach Angaben eines Sprechers verlässt Mette-Marit wegen ihres schweren Sonnenbrandes nicht das Haus. Damit ist unklar, ob sie an den Feierlichkeiten zum norwegischen Nationaltag am Freitag teilnehmen kann.

Es sei noch zu früh, um irgendetwas über den 17. Mai sagen zu können, erklärte ein Sprecher des Palastes. An diesem Tag wird in dem skandinavischen Land die Unterzeichnung der norwegischen Verfassung im Jahre 1814 gefeiert. Traditionell steht die königliche Familie auf dem Balkon des Palastes in Oslo und winkt tausenden Kindern zu, die mit Flaggen Norwegens vorbeiziehen.

Mette-Marit verbringe den Tag bei geschlossenen Gardinen im Zimmer, hieß es weiter. Nur als ihr Mann, Kronprinz Haakon, zu seinem immer noch andauernden Besuch nach Deutschland abgeflogen sei, habe sie mit einer dunklen Sonnenbrille den Palast verlassen.

Die Augen der Kronprinzessin sind bei einem Interview, das der deutsche Fernsehsender n-tv vergangene Woche unter freiem Himmel in Oslo geführt hatte, geschädigt worden. Die 28-Jährige hat den Angaben zufolge auch Hautverbrennungen zweiten Grades erlitten und wird mit Kortisonsalbe behandelt. Ihr gleichaltriger Mann war nicht ganz so schwer verletzt worden und konnte die Reise, die ursprünglich beide antreten sollten, alleine unternehmen.

Nach den Angaben der behandelnden Ärzte wird Mette-Marit keine sichtbaren Schäden wie Narben oder Ähnliches davon tragen. Voraussetzung sei allerdings, dass sie strikt den Behandlungsempfehlungen folge. Die Ärzte lehnten am Dienstag eine Stellungnahme über den Stand der Therapie ab.

Haakon hatte im August des vergangenen Jahres die Bürgerliche Mette-Marit geheiratet.