Mexiko Flutwelle tötet 31 Menschen
Piedras-Negras - Die Flut sei eine der schlimmsten in der Geschichte seiner Region, sagte der zuständige Gouverneur Enrique Martinez. Das Ausmaß der Zerstörung bezeichnete er als enorm.
Nach sintflutartigen Regenfällen in der mexikanischen Provinz Coahuila war gestern der Fluss Escondido rasend schnell angeschwollen. In nur einer Viertelstunde stieg das Wasser um acht Meter und überschwemmte ein Arbeiterviertel der 200.000 Einwohner zählenden Stadt Piedras Negras in der Nähe der amerikanisch-mexikanischen Grenze.
Die Wassermassen spülte Autos und ganze Häuser weg, Strom-, Wasser- und Gasversorgung fielen aus. Bis gestern Abend wurden aus den Trümmern 31 Menschen tot geborgen, etliche Einwohner werden noch vermisst. Unter den Opfern sind auch zwei Kinder und mehrere ältere Personen.
Der Innenminister rief für die Region den Notstand aus. Mehr als 3500 Männer und Frauen wurden aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit gebracht.