Mexiko Tropensturm Andres fordert Todesopfer
Acapulco - In Acapulco mussten etwa 200 Bewohner wegen heftigen Regens und schwerer Überschwemmungen ihre Häuser verlassen. Alle Schulen und mehrere Häfen in der Region wurden vorsorglich geschlossen. In einer Lagune nordwestlich der Stadt ertrank ein Fischer, dessen Boot laut Polizeiangaben in der stürmischen See kenterte.
Heftige Regenfälle wurden auch aus der Hafenstadt Manzanillo gemeldet, wo in Erwartung von schweren Schäden 14 Notunterkünfte eingerichtet wurden. Am Dienstagabend befand sich das Zentrum des Hurrikans "Andres" etwa 180 Kilometer westsüdwestlich von Manzanillo und bewegte sich in nordwestlicher Richtung.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich "Andres" bereits zum tropischen Sturm abgeschwächt, wie das Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Demnach entfernt sich der Sturm derzeit weiter vom Festland. Die Meteorologen rechnen damit, dass damit auch die heftigen Regenfälle im Küstengebiet abnehmen.
Die Auswirkungen auf den Tourismus sind bisher offenbar gering. Den Behörden zufolge besteht keine Gefahr. Bei leichtem Regen zogen sich die Besucher des Urlaubsortes Puerto Vallarta in ihre Hotels zurück. Die Hafenbehörden meldeten, die Ankunft eines Kreuzfahrtschiffs sei auf den 1. Juli verlegt worden.