Mexiko: Unbekannte erschießen Patienten einer Entzugsklinik - DER SPIEGEL
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Mexiko Unbekannte erschießen Patienten einer Entzugsklinik

Der Drogenkrieg in Mexiko wird immer brutaler: Unbekannte haben in einem Entzugszentrum in der Nähe von Tijuana 13 Patienten erschossen. Das Motiv für den grausamen Überfall ist vollkommen unklar.
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Tijuana - Es geschah in der berüchtigten Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA: Unbekannte sind in eine Entzugsklinik gestürmt und haben dort 13 Patienten getötet. Das Motiv für die Tat war nach Angaben der Polizei zunächst unklar.

Erst am Samstag hatte eine Todesschwadron in der Grenzstadt Ciudad Juárez 14 Gäste einer Party erschossen. Bei beiden Überfällen könnte es sich um Racheakte im Drogenmilieu handeln. Behördenvertreter von Tijuana vermuteten bei der Tat am Sonntag einen Zusammenhang mit der Beschlagnahme von 105 Tonnen Marihuana vergangene Woche.

In Mexiko liefern sich Drogenkartelle bittere Kämpfe um die Vorherrschaft auf dem Rauschgiftmarkt.

Seit Beginn einer Regierungsoffensive gegen den Drogenhandel im Dezember 2006 starben mehr als 28.000 Menschen. Die Regierung unter Präsident Felipe Calderón setzt im Kampf gegen die Drogenbanden zur Unterstützung der Polizei mehr als 50.000 Soldaten ein.

jdl/AFP