Mexiko: Zahl der Todesopfer durch schweres Erdbeben steigt - DER SPIEGEL
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Mexiko Zahl der Todesopfer durch schweres Erdbeben steigt

Nach dem heftigen Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Toten auf mindestens 95 gestiegen. Die Behörden befürchten weitere Opfer.
Familienangehörige trauern im mexikanischen Juchitan um Angehörige
Familienangehörige trauern im mexikanischen Juchitan um Angehörige

Familienangehörige trauern im mexikanischen Juchitan um Angehörige

Foto: Felix Marquez/ dpa
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Zuletzt war von 90 Todesopfern durch das Erdbeben in Mexiko die Rede - jetzt ist die Zahl erneut gestiegen. "Das sind immer noch vorläufige Zahlen: 75 in Oaxaca, 16 in Chiapas und vier in Tabasco", sagte Regierungssprecher Eduardo Sánchez im Radiosender Fórmula.

Über 7000 Häuser seien zerstört oder beschädigt. Tausende Soldaten, Polizisten und Mitarbeiter des Zivilschutzes wurden in das Katastrophengebiet geschickt, wie Sánchez sagte.

Das Erdbeben der Stärke 8,2 hatte Mexiko in der Nacht auf Freitag erschüttert. Zusammen mit einem Beben im Jahr 1932 war es der stärkste jemals in Mexiko gemessene Erdstoß. Geschätzt zweieinhalb Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen.

Trümmerberge in Oaxaca

Trümmerberge in Oaxaca

Foto: El Universal/ dpa

Am heftigsten betroffen war der arme Süden des Landes, aber auch in Mexiko-Stadt war das Erdbeben deutlich zu spüren. Es gab über 900 Nachbeben, das heftigste mit einer Stärke von 6,1.

Der Gouverneur von Oaxaca, Alejandro Murat, sagte einem regionalen Fernsehsender, die Zahl der Opfer in dem Bundesstaat sei auf 76 gestiegen. 12.000 Wohnhäuser seien zerstört, etwa eine Million Menschen bräuchten dringend Lebensmittel, Wasser und Strom. Im benachbarten Bundesstaat Chiapas, der dem Epizentrum am nächsten liegt, waren 1,5 Millionen Menschen betroffen.

Präsident Enrique Pena Nieto hatte am Freitag eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.

Epizentrum des Erdbebens

Epizentrum des Erdbebens

Foto: USGS/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
ala/dpa/Reuters

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