Michael Schumacher: Managerin Kehm informiert über Aufwachphase - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schumacher-Managerin Kehm  "Die Familie glaubt fest an Michaels Genesung"

Die Managerin von Michael Schumacher hat sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Der 45-Jährige befinde sich weiterhin in der Aufwachphase aus dem künstlichen Koma, so Sabine Kehm.
Michael Schumacher (September 2012): Seit Ende Dezember im Koma
Michael Schumacher (September 2012): Seit Ende Dezember im Koma

Michael Schumacher (September 2012): Seit Ende Dezember im Koma

Foto: Jens Büttner/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Michael Schumacher befindet sich sechs Wochen nach seinem schweren Skiunfall im Skigebiet von Méribel weiter in der Aufwachphase aus dem künstlichen Koma. Das schrieb Sabine Kehm, Managerin des Formel-1-Rekordweltmeisters, in einer Pressemitteilung. Kehm verwies erneut darauf, dass diese Phase "lange dauern kann".

Schumacher liegt mit schweren Kopfverletzungen in der Universitätsklinik von Grenoble. Er war am 29. Dezember beim Skifahren gestürzt, mit dem Kopf gegen einen Stein geprallt und hatte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Die Ärzte haben inzwischen begonnen, die Narkosemittel zu reduzieren.

Kehm bedankte sich im Namen der Familie für die "ungebrochene Anteilnahme von Menschen aus der ganzen Welt" herzlich. "Ihre guten Wünsche helfen der Familie, und - davon sind wir überzeugt - sie helfen auch Michael, der sich weiterhin in der Aufwachphase befindet."

Die Familie glaube "weiterhin fest an Michaels Genesung" und schenke dem Team der Ärzte, Schwestern und Pfleger ihr volles Vertrauen. Wichtig sei nicht, wie schnell, "sondern dass Michaels Heilungsprozess weiterhin kontinuierlich und kontrolliert vorangeht".

Wie meist in solchen Fällen verlaufe nicht jeder Tag wie der andere. "Die Familie bittet jedoch um Verständnis, wenn sie medizinische Einzelheiten weiterhin nicht diskutieren möchte, um Michaels Privatsphäre zu schützen", teilte Kehm mit. "Wie bereits von Anfang an versichert, werden wir entscheidende Neuigkeiten zum Gesundheitszustand Michaels weiterhin bekanntgeben."

bim/sid/dpa

Mehr lesen über

Verwandte Artikel