Michael Schumacher: Managerin beklagt Belagerung durch Paparazzi - DER SPIEGEL
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Sabine Kehm Schumacher-Managerin beklagt Belagerung durch Paparazzi

Sie lauern im Wald oder schießen Bilder aus tieffliegenden Helikoptern: Fotografen machen bis heute Jagd auf den verunglückten Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher. Im SPIEGEL beklagt seine Managerin die "permanente Belastung".
Formel-1-Star Schumacher (Archivfoto 2012): "Privates hat er streng vom Job getrennt"
Formel-1-Star Schumacher (Archivfoto 2012): "Privates hat er streng vom Job getrennt"

Formel-1-Star Schumacher (Archivfoto 2012): "Privates hat er streng vom Job getrennt"

Foto: Jens Büttner/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sabine Kehm, Managerin des Rennfahrers Michael Schumacher, spricht im SPIEGEL über ihren Umgang mit den Medien. Kehm sagt, in der ganzen Zeit seit dem Unfall habe sie nie überlegen müssen, wie Schumacher entschieden hätte. "Michael hatte feste Regeln, die wir gemeinsam erarbeitet haben. Privates hat er streng vom Job getrennt, davon ist er nie abgewichen. Es gab nie eine Homestory, und kein Journalist hat jemals seine Handynummer bekommen." (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

Schumacher war im Dezember 2013 beim Skifahren gestürzt und mit dem Kopf auf einen Stein geprallt. Vergangenen September wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

Bis heute lauern immer wieder Fotografen rund um Schumachers Villa am Genfer See. Sie verstecken sich im Wald oder fotografieren aus tieffliegenden Helikoptern. Alles, was um Schumacher herum geschieht, klopfen Familie und Mitarbeiter daraufhin ab, ob jemand einen Blick auf ihn erhaschen könnte. Kehm sagt: "Entspannt ist es nie, weil dies eine permanente Belastung darstellt."

In ihrem Einsatz für Schumachers Privatsphäre wird Kehm unterstützt vom Frankfurter Medienanwalt Felix Damm. Der sagt: "Die Privatsphäre muss man sich wie eine Insel vorstellen, die im Meer der Boulevardmedien schwimmt." Erst plätschere es schön, doch wenn permanent Wasser anschwemme, werde die Insel schnell kleiner. "Plötzlich kann man sich kaum noch bewegen. Es ist schwer, wieder Sand nachzukippen. Also ist es besser, gleich zu Anfang für ausreichend hohe Kaimauern zu sorgen."