Michelstadt in Hessen: Pilot stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug - DER SPIEGEL
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Michelstadt in Hessen Pilot stürzt mit Ultraleichtflugzeug ab und stirbt

Beim Absturz eines sogenannten Drachentrikes ist im hessischen Michelstadt der Pilot ums Leben gekommen. In Bayern stürzte ein Gleitschirmflieger auf ein Hallendach und verletzte sich dabei schwer.
Ultraleichtflugzeug (Symbolbild)
Ultraleichtflugzeug (Symbolbild)

Ultraleichtflugzeug (Symbolbild)

Foto: Mny-Jhee / Getty Images

Ein Pilot ist am Montag in der Nähe des südhessischen Michelstadt mit seinem Ultraleichtflugzeug tödlich verunglückt. Wie die Polizei in Darmstadt mitteilte, ereignete sich das Unglück am Montagvormittag auf dem örtlichen Flugplatz. Der 56-Jährige stürzte demnach kurz nach dem Start mit seinem sogenannten Drachentrike rund 50 Meter abseits des Flugfelds in einen Baum und wurde dabei getötet. Die genaue Unfallursache blieb zunächst unklar.

Die Bergung gestaltete sich schwierig. Rettungsdienst, Feuerwehr, Bergwacht und Technisches Hilfswerk waren im Einsatz, konnten für den Mann aber nichts mehr tun. Zudem mussten Spezialisten des hessischen Landeskriminalamts angefordert werden, da eine Sprengrakete, die zur Auslösung eines Rettungsfallschirms erforderlich ist, an dem Fluggerät gesichert werden musste. Auch zahlreiche Polizeistreifen waren an der Unglücksstelle im Einsatz.

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Auch in Bayern gab es einen Unfall mit einem Flugobjekt: Ein Gleitschirmflieger stürzte aus etwa fünf bis sechs Meter Höhe auf das Dach einer Lagerhalle in Illschwang (Landkreis Amberg-Sulzbach) und verletzte sich dabei schwer. Ein Autofahrer beobachtete zufällig, wie sich der 33-Jährige am Sonntagnachmittag zunächst kreisend und dann trudelnd auf die Halle zubewegte, wie die Polizei mitteilte. Sein Sportfluggerät war aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich eingeklappt.

Der Mann blieb mit schweren Verletzungen an Hüfte und Rippen auf dem Dach liegen. Der Autofahrer alarmierte die Retter. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Gleitschirmflieger Glück, dass der Autofahrer seinen Sturz bemerkte, denn das etwa zehn Meter hohe Dach der Lagerhalle sei von außen nicht einsehbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten den Verletzten schließlich mithilfe einer Drehleiter.

mgo/AFP/dpa

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