Millionenerbin: Schoßhündchen "Trouble" ist tot - DER SPIEGEL
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Millionenerbin Schoßhündchen "Trouble" ist tot

Sie erbte ein riesiges Vermögen von ihrer Besitzerin, der New Yorker Immobilienkönigin Leona Helmsley: Vier Jahre nach ihrem Frauchen ist nun auch Hündin "Trouble" gestorben - in einem Luxushotel in Florida.
Hund "Trouble" im Jahr 2000: Vier Jahre nach seiner Besitzerin gestorben
Hund "Trouble" im Jahr 2000: Vier Jahre nach seiner Besitzerin gestorben

Hund "Trouble" im Jahr 2000: Vier Jahre nach seiner Besitzerin gestorben

Foto: Helen Neafsey/ AP
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New York - Sie starb bereits im Dezember, doch der Tod wurde erst am Donnerstag bestätigt: "Trouble" ist tot, das Schoßhündchen der vor vier Jahren gestorbenen New Yorker Milliardärin Leona Helmsley. Die Immobilienkönigin hatte der Malteser-Hündin zwei Millionen US-Dollar vermacht.

Laut "New York Times"  lehnte es Helmsleys Bruder nach dem Tod seiner Schwester ab, sich um das Tier zu kümmern. Im Privatjet sei "Trouble" deshalb im September 2007 von New York nach Florida geflogen worden. Dort lebte die Hunde-Lady - rund um die Uhr betreut - im Helmsley Sandcastle Hotel in Sarasota, das zum Imperium des früheren Frauchens gehörte. Der Geschäftsführer des Hotels, Carl Lekic, kümmerte sich persönlich um "Trouble".

Dem Bericht zufolge wurde "Trouble" zwölf Jahre alt, was mehr als 60 menschlichen Lebensjahren entspreche. Ihr Frauchen Leona Helmsley hatte zeitlebens einen schlechten Ruf. Die selbsternannte "Queen" wurde wegen ihres Verhaltens gegenüber Angestellten als "fiese Königin" und "böse Hexe des Westens" bezeichnet. Ihr Hündchen behandelte sie besser als viele Menschen.

Anfang der neunziger Jahre verbüßte Leona Helmsley wegen Steuerbetrugs eine Haftstrafe, die von vier Jahren auf 18 Monate verkürzt worden war. Damals erlangte sie zweifelhafte Berühmtheit mit dem Spruch: "Wir zahlen keine Steuern. Nur arme Leute zahlen Steuern."

Für Furore sorgte Helmsley dann auch mit ihrem Testament: Aus ihrem Erbe von insgesamt vier Milliarden Dollar sollte das Tier ursprünglich 12 Millionen bekommen. Ein Richterspruch sorgte dafür, dass es nur zwei Millionen wurden.

Das Geld sollte den luxuriösen Bedarf des Hündchens decken, darunter 60.000 Dollar pro Jahr für den Hundepfleger, 8000 Dollar für die Fellpflege und 100.000 Dollar für den persönlichen Schutz des Tiers. Unbekannte hatten mit der Entführung und Ermordung des Hunds gedroht.

Vor vier Jahren hieß es, das Schoßhündchen solle einmal im Mausoleum der Helmsleys seine letzte Ruhe finden - neben Leona und ihrem Ehemann Harry, der in den neunziger Jahren gestorben war. Das einstige Mannequin Leona stammte aus armen Verhältnissen und hatte den New Yorker Immobilien-Magnaten Harry Helmsley 1972 in dritter Ehe geheiratet.

hut/dpa