Mimenschicksal Kidman am Rand der Schizophrenie
Berlin - Wie Kidman im Gespräch mit der "Berliner Zeitung" bekannte, befinde sei sich oft in einer Art "Vorstadium" der Schizophrenie. Über die Figur der Anna in ihrem neuen Film "Birth" sagte Kidman, sie habe die Figur "im wahrsten Sinne des Wortes mit nach Hause genommen". Sie sei derartig in dieser Rolle aufgegangen, dass sie beinahe zu Anna geworden sei. Wochenenden, an denen sie nicht arbeite, seien in einer solchen Phase der "Horror": "Ich kann nicht arbeiten und die Spannung, die ich mühsam aufgebaut habe, fällt in sich zusammen", so Kidman. Sie habe deshalb darauf bestanden, auch samstags und sonntags durchzuarbeiten.
Mit dem Nichtstun hat die stets schwer beschäftigte Schauspielerin offenbar Schwierigkeiten. An freien Tagen liege sie "einfach so herum und warte, dass es vorbei geht", beschreibt Kidman. Die Kinder würden ihr in solchen Momenten helfen, den Tag zu strukturieren. "Ich mache Frühstück, wir gehen ins Kino. Ein normales Familienwochenende. Nach außen funktioniere ich normal, während es in meinem Kopf brodelt und ich permanent über meine Rolle nachdenke."
Zu den Gerüchten, sie wolle in nächster Zeit ihren Job aufgeben, sagte Kidman: "Es gibt diese Momente, in denen mich der Beruf unendlich müde macht. Es ist gar nicht so sehr der körperliche Aspekt. Es laugt mich emotional so aus. Ich werde irgendwann einfach aufhören. Über den Zeitpunkt habe ich mir aber noch keine Gedanken gemacht."
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