Miss WM Togo siegt im Finale
Rust - "Die Dame aus Togo hat mich gleich vom Stuhl gehauen", sagte der einstige WM-Schiedsrichter und Jury-Mitglied Walter Eschweiler. So wie er sahen das noch mehr Schönheitsschiedsrichter der ersten "Miss WM"-Wahl: Die Studentin aus Togo darf sich deshalb nun "schönste Frau der Fußball-Weltmeisterschaft" nennen.
Mehr als 1500 Bewerberinnen hatten sich dem Veranstalter zufolge zur Wahl angemeldet, selbst aus muslimischen Staaten wie Saudi-Arabien und Iran habe es etliche Bewerbungen gegeben. Schließlich traten 32 Frauen aus den 32 WM-Nationen gestern Abend im Europa-Park Rust gegeneinander an.
Die Disziplinen: Im Nationaltrikot des Heimatlandes posieren, ebenso im Abendkleid und Badebekleidung. Ins Finale kamen nur acht. Nicht mit dabei: Die Deutsche Katharina Tschöp. Die 19 Jahre alte Abiturientin konnte bei einer Miss-Germany-Wahl mal den dritten Platz belegen, bei der Miss WM fiel sie schon in der Vorrunde durch.
Die Siegerin Edwige Madze Badakcu darf nun während der WM ihr Land zu allerlei Gelegenheiten präsentieren. Und sicher wird sie gerne dabei über ihre praktischen Fußballerfahrungen plaudern: Mit ihren Freundinnen trifft die Schönheitskönigin sich angeblich gerne zum Kicken.
str/dpa