Misshandlung an der Berufsschule: Vier Jugendliche kommen vor Gericht - DER SPIEGEL
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Misshandlung an der Berufsschule Vier Jugendliche kommen vor Gericht

Es war der zweite Misshandlungsfalls an einer niedersächsischen Berufsschule: Vier 17-Jährige quälten einen Mitschüler über Monate hinweg mit Prügel und Beschimpfungen. Jetzt müssen sich die vier vor Gericht verantworten.
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Hannover - Die 17-Jährigen sollen ihren Klassenkameraden stets während des Unterrichts in einem Werkraum misshandelt haben. Dabei benutzten sie nach Angabe der Staatsanwaltschaft Hannover auch einen Schlagring, einen Handfeger, einen Gummihammer und eine Stahlstange. Die Staatsanwalt klagte sie heute wegen gefährlicher Körperverletzung an.

Die Misshandlungen - es war der zweite Fall an einer Berufsschule in Niedersachsen, der bekannt geworden war - wurde durch eine Schülerin aufgedeckt. Das Mädchen hatte sich an den Schulleiter gewandt, weil es von einem Mitschüler sexuell belästigt worden war. In diesem Zusammenhang berichtete sie auch von den Schlägen gegen den 16-Jährigen - der Leiter der Berufsschule schaltete seinerzeit sofort die Polizei ein.

Zwei der jugendlichen Täter hatten sofort bei der Vernehmung ein Geständnis abgelegt und zwei weitere Schüler belastet. Wann der Prozess gegen die vier Jungen beginnen wird, steht noch nicht fest.