kurz & krass Einbrecher reißen Supermarkt mit Bagger ein
Beschädigte Außenwand eines Supermarkts in Brüggen: Einbruch mit gestohlenem Bagger
Foto: Federico Gambarini/ dpaMit einem gestohlenen Bagger wollen Diebe an den Tresor eines Supermarktes herankommen. Enten sorgen für die Sperrung einer Autobahn in Thüringen. Ein Fahrgast der Hamburger S-Bahn wirft das Handy einer Frau aus dem Fenster - weil sie zu laut telefoniert. Die kuriosesten Kurzmeldungen der vergangenen Tage. Klicken Sie sich durch!
Mit dem Bagger durch die Wand
Brüggen - Mit einem gestohlenen Bagger haben Einbrecher einen Supermarkt in Brüggen am Niederrhein eingerissen, um an den Tresor der Filiale zu gelangen. Polizisten bot sich ein Bild der Verwüstung. Während das Gebäude aussah wie nach einem Bombenanschlag, habe der Tresor die Attacke überstanden - allerdings unter Schutt begraben, sagte eine Polizeisprecherin. Dach und Seitenwand des Marktes waren zertrümmert. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf mindestens 100.000 Euro. Ein Anwohner war von dem Lärm geweckt worden und hatte die Polizei gerufen. Zwei Minuten später trafen die ersten Beamten am Tatort ein - die Einbrecher waren bereits verschwunden. Für ihren Coup hatten die Diebe neben dem Bagger einen Lastwagen zum Abtransport des Tresors und ein Fluchtauto gestohlen.
Entenfamilie watschelt über Autobahn - Sperrung
Triptis - Weil eine Entenfamilie über die Autobahn watschelte, ist die A9 in Thüringen gesperrt worden. Die Entenmutter mit zehn Jungen hatte sich die vielbefahrene Strecke an der Abfahrt Triptis für den Spaziergang ausgesucht. Autofahrer alarmierten daraufhin die Polizei. Die Beamten riegelten die Autobahn in Richtung München für kurze Zeit ab und gaben der Entenfamilie freies Geleit ins sichere Grün am Autobahnrand.
Zu lautes Telefonat in Bahn - Fahrgast schmeißt Handy aus Fenster
Hamburg - Ein Fahrgast in einer Hamburger S-Bahn hat das Handy einer laut telefonierenden Frau aus dem Fenster geworfen. Die Bundespolizei suchte anschließend die Gleise ab, konnte das etwa 700 Euro teure Telefon aber nicht mehr finden. Mehrere Fahrgäste hatten die betrunkene 23-Jährige am frühen Freitagmorgen gebeten, während der Fahrt von Hamburg-Altona Richtung Wedel etwas leiser zu telefonieren - vergeblich. Ein 46-Jähriger löste das Problem auf seine Weise: Er entriss der Frau das Handy und warf es aus dem Fenster, wie die Bundespolizei mitteilte. Als sie eintraf, gestand der Mann die Tat sofort. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Vier S-Bahnen hatten durch den Einsatz Verspätung.
Große Schlägerei nach Streit um Wäscheklammern
Wien - Wegen eines Streits um Wäscheklammern ist es in Salzburg zu einer Massenschlägerei gekommen. Bei der Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen sei es um angeblich gestohlene Wäscheklammern gegangen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Immer mehr Angehörige der aus Iran und Tschetschenien stammenden Kontrahentinnen seien dabei hinzugekommen. Am Ende waren den Angaben zufolge rund 40 Menschen auf der Straße, mehrere Polizeistreifen waren nötig, um die Situation zu beruhigen. Die beiden Frauen wurden offenbar verletzt. Sie seien in unterschiedliche Krankenhäuser eingeliefert worden, um ein erneutes Aufeinandertreffen zu verhindern, hieß es im Polizeibericht.
Frau gibt nach 41 Jahren Vermisstenanzeige auf
Vilnius - Späte Suche: Eine Frau in Litauen hat nach 41 Jahren eine Vermisstenanzeige für ihren verschwundenen Mann aufgegeben. Nach Angaben der 83-Jährigen hatte der Mann im Sommer 1971 das Haus verlassen und sich seitdem nicht mehr blicken lassen, berichtete die Nachrichtenagentur BNS unter Berufung auf die Polizei. Warum die Frau den Mann erst jetzt in der Hafenstadt Klaipeda vermisst meldete, wurde nicht bekannt.
Österreichische Polizei beschlagnahmt 9,5 Tonnen Knoblauch
Wien - Österreichische Polizisten haben sich nur auf ihren guten Riecher verlassen müssen, um dem mutmaßlichen Schmuggel von 9,5 Tonnen Knoblauch auf die Spur zu kommen. Die Polizei habe auf der Autobahn drei Fahrzeuge angehalten, die bis unters Dach mit der stinkenden Fracht beladen gewesen seien, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Demnach waren die fünf Fahrzeuginsassen von Österreich nach Ungarn unterwegs. Die aus Rumänien stammenden Männer wurden nach einem Verhör der Annahme gestohlener Güter beschuldigt. Laut Polizei kam der Knoblauch offenbar aus Spanien und hatte einen Wert von 30.000 Euro.