Mode von Pierre Cardin Flotte Kurven
Glänzende Streifenjacke
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Doppelt gepunktet
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Sturmfeste Rundhaube
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Glänzendes Kleidchen mit Wippeffekt
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Moderner Bauchnabelausschnitt und futuristische Brille
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Pierre Cardin: 1952 präsentierte der Designer seine erste Kreation
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Schmetterlingskleid mit Doppelflügelchen
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Für einen Stehblues sind diese Cocktailkleidchen wohl eher ungeeignet
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Vielschichtiger Auftritt
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Florenz - Seit einem halben Jahrhundert zieht er Frauen und Männer an, und offensichtlich hat Pierre Cardin in all den Jahren keine Spur seiner Phantasie eingebüßt. Das zeigte der Jubilar bei der Pitti Uomo Fashion Show in Florenz. Dabei verbraucht der Franzose im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen viel Stoff, um ein Modellkleid zu schneidern. Über minimalistische Kreationen der Konkurrenz, die oft mehr ent- denn verhüllen, sagte er einmal dem "Stern": "Elegante Frauen wollen nicht mit einem goldenen Etwas oder einem String - also sozusagen nackt - herumlaufen."
Über die Kreationen des französischen Topdesigners Jean-Paul Gaultier, der einst im Hause Cardin als Zeichner seine Laufbahn startete, sagte der Altmeister: "All diese sexy Dinge und nackten Knaben, die Kleider tragen und deren knackige Hintern man sieht. Mein Schamgefühl hat mir so etwas nie erlaubt."
Wenig Schamgefühl zeigte Cardin dagegen als vor fast genau zwei Jahren die französische Filmlegende Jeanne Moreau, damals 72, als erste Frau in die von Ludwig XIV. gegründete Pariser Akademie der Schönen Künste gewählt wurde. In der "Paris Match" bekannte er, die Diva habe ihn vor fast 40 Jahren dermaßen fasziniert, dass er sich zum sexuellen Frontwechsel durchrang: "Ich war homosexuell, ich hatte keine physischen Beziehungen zu Frauen. Jeanne hat mich durcheinander gebracht." Darauf die Moreau: "Ja, aber ich war diejenige, die dich zuerst umgelegt hat."