Modebilder aus New York: Militante Maskeraden - DER SPIEGEL
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Modebilder aus New York Militante Maskeraden

Ein Krieg gegen den Irak wird immer wahrscheinlicher, inzwischen wirkt sich das auch auf die Mode aus. Aber bei der New Yorker Fashion Week waren neben militärisch angehauchten Entwürfen auch Modelle zu sehen, die durch Glamour, Farbenpracht und hauchzarte Stoffe auffielen.
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New York - Schwere Armeejacken, Mäntel im Stil von Sturmtruppen und grobe Kampf-Hosenstoffe: Der Hip-Hop-Star Sean "P. Diddy" Combs hatte bei seinen Entwürfen offenbar vor allem amerikanische GIs im Blick. "Die Kleider sehen aus, als ob sie Waffensysteme enthielten", schrieb die "New York Times" über die Kollektion des Rappers. Doch davon wollte der Designer nichts wissen: "Ich bin total für den Frieden. Ich wollte nur Sachen machen, die die Leute tatsächlich kaufen."

Combs-Modell: "Nur Sachen machen, die die Leute tatsächlich kaufen"

Combs-Modell: "Nur Sachen machen, die die Leute tatsächlich kaufen"

Foto: AP
Entwurf von Sean "P. Diddy" Combs: "Bin total für den Frieden"

Entwurf von Sean "P. Diddy" Combs: "Bin total für den Frieden"

Foto: AP
Farbenfrohe Kleider von Marc Jacob

Farbenfrohe Kleider von Marc Jacob

Foto: AP
(Marc Jacob)

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Foto: AP
(Marc Jacob)

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Foto: AP
Oscar de la Renta-Modell: Der große Mann des Luxus

Oscar de la Renta-Modell: Der große Mann des Luxus

Foto: DPA
(de la Renta)

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Foto: AFP
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Foto: AFP


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Mit seinen Modelle, die er im Rahme der New Yorker Fashion Week vorstellte, könnte der Musiker tatsächlich den Geist der Zeit treffen. Denn in den USA wächst die Angst vor möglichen Anschlägen. Erst in der vergangenen Woche setzte die Regierung die Terrorwarnstufe von gelb auf orange. Inzwischen wurden die Bürger dazu aufgerufen, sich auf einen möglichen B- oder C-Waffen-Angriff vorzubereiten.

Kleider, wie sie der große Mann des Luxus, Oscar de la Renta, entwirft, scheinen dagegen weniger in diese Zeit zu passen. Satin, Seide und Kaschmir - die meisten Entwürfe in den Farben burgunder, schwarz und schokoladenbraun - so schickte er die Mannequins über den Laufsteg. Die "New York Times" lobte am Dienstag, de la Renta sei einer der wenigen amerikanischen Modemacher, der noch echte Couture mache.

Die New Yorker Fashion Week, auf der rund 100 internationale Designer ihre Kreationen zeigen, läuft noch bis zum 14. Februar.