Mörserangriff Hauptquartier der US-Streitkräfte beschossen
Das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Japan ist von Unbekannten beschossen worden. Die Polizei vermutet einen Anschlag einer linksextremistischen Gruppe.
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Tokio - In der Nähe von Camp Zama, rund 40 Kilometer südwestlich von Tokio, waren am Montagabend zwei laute Explosionen zu hören. Polizeisprecher Narihito Sasaki sagte am Dienstag, vermutlich habe es sich um Mörserfeuer gehandelt. Verletzt wurde niemand.
In einem nahe gelegenen Park wurde ein Geschosswerfer gefunden, der allem Anschein nach benutzt worden war.
In Washington bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums, die Explosion habe sich knapp 250 Meter von Camp Zama entfernt ereignet, wo rund 2000 Angehörige der US-Streitkräfte leben. Insgesamt sind in Japan etwa 50.000 US-Soldaten stationiert.
Linksextremistische Gruppen haben bereits in der Vergangenheit US-Einrichtungen in Japan ins Visier genommen.