Monster-Forschung: Nessies verräterischer Rüssel - DER SPIEGEL
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Monster-Forschung Nessies verräterischer Rüssel

Ein schottischer Wissenschaftler glaubt, hinter das Rätsel des Monsters von Loch Ness gekommen zu sein. Nessie, so Neil Clark, sei nichts anderes gewesen als ein ungewöhnlicher Badegast.
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London - Wenn ein Elefant schwimme, seien nur sein Rüssel und sein Rücken an der Wasseroberfläche zu sehen, begründete der Paläontologe Neil Clark das Ergebnis seiner zweijährigen Forschung, wie die britische Tageszeitung "Times" berichtet. Deshalb habe der Elefant leicht mit einem Monster verwechselt werden können.

Am Ufer des schottischen Sees Loch Ness hätten in der Vergangenheit Zirkusse Rast gemacht, damit ihre Tiere sich erholen konnten. Clarks Schlussfolgerungen sind in der aktuellen Ausgabe der monatlichen Fachzeitschrift "Open University Geological Society Journal" nachzulesen.

Die Legende von "Nessie" gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert, allein im vergangenen Jahr soll das Seemonster viermal gesichtet worden sein. Die Anfänge des heutigen Zirkus werden dagegen auf Philip Astley zurückgeführt, der in London eine Art Pferdetheater ins Leben rief - allerdings erst 1790. Die ersten Zirkuselefanten dürften Schottland daher erst mehr als hundert Jahre nach der ersten "Sichtung" Nessies erreicht haben. Einen Beweis für das Monster hat noch niemand erbracht. Der Loch Ness liegt südlich der Stadt Inverness im Norden von Schottland.

dab/AFP