Tödlicher Scherz "Bigfoot" von zwei Autos überfahren
Kalispell - Dieser Scherz endete für Randy T. tödlich: Der 44-Jährige hatte sich verkleidet, um im US-Bundesstaat Montana Berichte über Bigfoot-Sichtungen zu provozieren. Er stand nachts auf einem Highway südlich der Stadt Kalispell, wurde von zwei Fahrzeugen überfahren und starb. Das teilten die lokalen Behörden mit. Der Mann trug demnach einen Militär-Tarnanzug und befand sich auf dem rechten Fahrstreifen des Highways, als er vom ersten Auto erfasst wurde.
Ein zweites Fahrzeug habe anschließend den am Boden liegenden Randy T. überrollt, so Jim Schneider von der Montana Highway Patrol. Befragungen von Freunden des Mannes hätten Anhaltspunkte zu dessen Motiv geliefert: Bigfoot spielen. Auch Alkohol soll eine Rolle gespielt haben, die müssten jedoch noch Untersuchungen bestätigen.
"So etwas habe ich nie zuvor gehört oder gesehen. Er wollte, dass die Leute denken, er sei Bigfoot", sagte Schneider der Lokalzeitung "Inter Daily Lake". Die Legende vom stark behaarten Affenmenschen Bigfoot ist in den USA und Kanada weit verbreitet. Er soll schon in vielen Gegenden Nordamerikas gesichtet worden sein.
"Er war in dem Tarnanzug vermutlich nur schwer zu sehen", sagte Schneider dem Lokalsender KECI-TV. Randy T. sei von zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren überfahren worden. Die Jugendlichen hätten keine Chance gehabt, rechtzeitig zu bremsen.