Schnorcheln in Wales: Schlamm drunter!
Moor-Schnorchler von Wales Pretty Matsch
Waen Rhydd Bogd - Am Wochenende hat Andrew aus Halifax den Weltrekord eingestellt, aber alle redeten nur über die Leichtathletik-WM in Südkorea. Warum nur?
An seiner Leistung konnte es nicht gelegen haben. Er schlug 109 Konkurrenten und tauchte im walisischen Waen Rhydd Bog die 50 Meter in einer Minute und 24 Sekunden.
Lag es wirklich nur am Schlamm? Waren die 26. Matschmeisterschaften einfach zu schmutzig für die Weltöffentlichkeit?
Schlammtauchen ist keine einfache Sache. "Es geht darum, die richtige Technik zu haben", sagte Lindsay Ketteringham, die Vorsitzende des Organisationskomitees, der britischen Boulevard-Zeitung "The Sun". "Man muss auch dann noch schnorcheln können, wenn man nichts mehr sieht. Und den Mund nimmt man im Matschwasser eher nicht so voll."
Die Regeln bei den Matschmeisterschaften sind streng, Schwimmbewegungen nicht erlaubt. "Deswegen sollte man sich gut mit Schwimmflossen auskennen", sagte Ketteringham. Getaucht wird übrigens jedes Jahr im gleichen Graben, seit über 20 Jahren. In ihm leben Fische und zahlreiche Krabbeltiere.
Vorjahressieger Dan wurde dieses mal mit nur Dritter. Er soll noch vor Ort Rache geschworen haben und sich schon jetzt pretty matsch aufs nächste Jahr freuen (weitere ungewöhnliche Sportarten finden Sie hier).