Mord: 18 Monate über Leiche geschlafen - DER SPIEGEL
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Mord 18 Monate über Leiche geschlafen

Anderthalb Jahre bevor er sich selbst umbrachte, hatte ein Mann aus Hamburg-Harburg seine Ehefrau getötet. Nun stellt sich heraus, dass er ihre Leiche monatelang in seinem Bettkasten versteckt hielt.
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Hamburg - Der 47-jährige Mann hatte sich Ende Mai selbst getötet. Sein Leichnam war erst Anfang Juli in der Wohnung in Hamburg-Harburg gefunden worden. Die Leiche der Frau war am Donnerstag, verpackt in mehrere Plastikfolien, im Bettkasten des Schlafzimmers entdeckt worden. Die Eilsektion ergab, dass die 37- Jährige mit einem Kopfschuss getötet wurde, teilte die Hamburger Polizei mit. Die grausige Entdeckung machten die 24-jährige Tochter und der 16 Jahre alte Sohn beim Entrümpeln der Wohnung. Sie hatten erst am Donnerstag die Schlüssel für die bis dahin versiegelte Wohnung erhalten.

Vermutlich habe der 47-Jährige seine Frau zwischen dem 23. und 24. Januar 2000 nach einem Streit erschossen. Danach legte er den Leichnam in den Bettkasten. Seinen Kindern habe der Mann vorgetäuscht, dass die Mutter die Familie verlassen habe. Später habe er den Kindern mehrfach berichtet, dass die Mutter in Abwesenheit der Kinder in der Wohnung gewesen sei.