Mord an Ehefrau BND-Agent verurteilt
München - Das Landgericht München I sah es als erwiesen an, dass der 45-jährige Angeklagte im November vergangenen Jahres seine Frau mit zwölf Hammerschlägen getötet hat. Die Richter gingen von einer detailliert geplanten Tat aus. Sie beriefen sich dabei auf Notizen des Mannes, in denen es für die Zeit unmittelbar nach der Tat Stichworte wie "Hammer verstecken" oder "Kleider wegwerfen" gab.
"Die Ehefrau stand der Lebensplanung des Angeklagten im Wege, deshalb musste sie sterben", resümierte der Vorsitzende Richter in der mündlichen Urteilsbegründung mit Blick auf die Freundin des BND-Mannes. Dieser habe im Falle einer Scheidung von seiner acht Jahre jüngeren Frau keine Möglichkeit gesehen, der 30 Jahre alten Freundin akzeptable Lebensbedingungen zu ermöglichen.