Mord an Siebenjährigem: Bruder bestreitet Tat - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mord an Siebenjährigem Bruder bestreitet Tat

Im Mordfall des siebenjährigen Jungen aus dem westpfälzischen Schönenberg-Kübelberg ist der Bruder vorläufig festgenommen worden. Er stehe unter Verdacht, an der Tötung des Kindes beteiligt gewesen zu sein, sagte der leitende Oberstaatsanwalt Eberhard Bayer. Der Junge bestreitet die Tat.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zweibrücken - Der siebenjährige Junge war in der Nacht zum Dienstag erschlagen auf einem Schulhof im westpfälzischen Schönenberg-Kübelberg gefunden worden. Die Eltern hatten das Kind am Montagabend vermisst gemeldet, nachdem sie vergeblich nach ihm gesucht hatten. Beamte entdeckten die Leiche des Kindes wenig später.

Unter Verdacht steht der 14-jährige Bruder des Jungen, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Eberhard Bayer am Mittwoch in Zweibrücken mit. Er sei am Dienstagabend vorläufig festgenommen worden. "Der Verdacht beruht darauf, dass an seiner Kleidung Spritzer vom Blut des Opfers nachgewiesen werden konnten." Der Bruder streite alles ab, werde aber dennoch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt.

Nach Aussage des Leitenden Oberstaatsanwalts Eberhard Bayer wurde das Kind mit massiver Gewalt umgebracht: An seinem Schädel wurden zahlreiche Bruchstellen gefunden. Als Tatwaffe kommen laut Bayer Pflastersteine in Frage, die in der Nähe des Kindes lagen.