Mordauftrag: Ex-Minister Wolf fristlos entlassen - DER SPIEGEL
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Mordauftrag Ex-Minister Wolf fristlos entlassen

Die Kündigung wurde ihm direkt ins Gefängnis geschickt. Brandenburgs Ex-Bauminister Jochen Wolf, der angeblich seine Frau umbringen lassen wollte, ist vom Potsdamer Wirtschaftsministerium fristlos gefeuert worden. Begründung: Er sei nicht mehr tragbar.
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Potsdam - Schon am 9. August sei seinem Mandanten wegen des bestehenden Tatverdachts der Anstiftung zum Mord an seiner Ehefrau die Kündigung zugegangen, bestätigte sein Anwalt Sven-Oliver Milke einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Wolf war bis zu seiner Festnahme Ende Juli im Ministerium als Beauftragter für außenwirtschaftliche Projekte tätig.

Als er die Kündigung erhielt, befand er sich nach einem Selbstmordversuch in der Krankenabteilung der Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel. Milke selbst hat das Schreiben des Ministeriums nach eigenen Angaben noch nicht gesehen. Er wolle Wolf jedoch umgehend besuchen.

Wolf musste 1993 wegen einer Korruptionsaffäre als brandenburgischer Bauminister seinen Hut nehmen und hatte sich danach beim Land als Referatsleiter eingeklagt.