Morddrohungen: Biedermann sollte durch Jagdgewehr sterben - DER SPIEGEL
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Morddrohungen Biedermann sollte durch Jagdgewehr sterben

Noch immer weiß Popsängerin Jeanette Biedermann nicht, von wem die Morddrohungen gegen sie stammen. Die Polizei nahm jetzt einen zweiten Verdächtigen fest.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Der aus dem Raum Bremen stammende Markus Z. werde zurzeit verhört, berichtet die "Bild"-Zeitung. "Jeanette wird mit einem Jagdgewehr getötet, damit man nicht vorbeischießen kann. Es passiert beim Auftritt", habe er am Freitag kurz vor dem Auftritt Biedermanns in Linz im Internet an die Adresse der Sängerin ("Right Now") geschrieben.

"Bitte sagen Sie niemandem, dass ich es verraten habe, denn ich gehöre auch zu denen", heiße es dort weiter. "Wenn die herausfinden, dass ich Ihnen den Hinweis gegeben habe, werden die auch mich umbringen."

Markus Z. sei möglicherweise Mitglied der Sekte, die in den letzten Wochen im Internet einen Todes-Countdown für Jeanette einrichtete, mutmaßt das Blatt. So weit will ein Polizeisprecher allerdings nicht gehen: "Der Mann gehört keiner Verbindung an. Sein Motiv ist unklar."

Die Polizei hatte bereits in der vergangenen Woche in Frankfurt einen 44-Jährigen festgenommen.