Nach Landminenunfall Mosha, der Elefant mit der Beinprothese
Es geschah an der Grenze zwischen Thailand und Burma. Dort trat Mosha, gerade sieben Monate jung, auf eine Landmine. Das war vor zehn Jahren. Doch Mosha hatte Glück, sie ereilte nicht das Schicksal vieler ihrer Leidensgenossen, sie überlebte.
Ihr Leben verdankte sie dem schnellen Einsatz von Tierschützern und Ärzten. Und nicht nur das, ihre Genesung schritt schnell voran. Mittlerweile brachten Ärzte ihr die neunte Beinprothese an. Jede war anders ausgeformt. Die immer neuen Hilfsmittel, jeweils aus Kunststoff und Stahl, waren notwendig, um das jeweilige Gewicht tragen zu können. Zum Vergleich: Als Mosha auf die Landmine trat, wog sie 600 Kilo, jetzt beträgt ihr Gewicht über 2000 Kilo.
Mosha, Thailands trebenta elefant får ny protes
— Thailandsforum (@Thailandsforum) March 9, 2015
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Therdchai Jivacate pflegt sie seit dem Unfall. Die Ärztin stellte kürzlich fest, dass "die Art, wie Mosha ging, sehr unausgewogen war, ihre Wirbelsäule drohte stark zu leiden". Jivacate reagierte und entwarf eine neue Beinprothese. Mosha kann weiter ein fast ganz normales Elefanten-Leben führen.
Elefantenhospial: Beinprothesen für schwergewichtige Landminenopfer
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels wurde in der Bilderstrecke ein anderer Elefant als Mosha gezeigt. Wir haben den Fehler korrigiert.