Moshammers Ex über Mutter Else: "Sie war furchtbar" - DER SPIEGEL
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Moshammers Ex über Mutter Else "Sie war furchtbar"

Über zehn Jahre lang waren sie ein Paar. Jetzt hat sich der Jugendfreund des ermordeten Rudolph Moshammer an seine Zeit mit dem Münchner Modemacher erinnert. Die war offenbar harmonisch, hatte aber einen Haken: Mutter Else.
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München - Laut einem Bericht der Münchner Abendzeitung hatten sich Moshammer und der Geschäftsmann Michael H. 1960 in dem Münchner Lokal "Schwabinger 7" kennen gelernt und waren bis 1971 befreundet. "Ich habe ihn damals sehr geliebt", sagte H. der Zeitung. Moshammer sei ein "liebevoller, sehr sensibler Partner" gewesen. Das Paar habe zahlreiche gemeinsame Reisen unternommen und Anfang der siebziger Jahre geplant, zusammen zu ziehen. "Als ich aber gemerkt habe, dass auch Else in die Wohnung ziehen wird, habe ich mich getrennt", berichtet der Ex-Geliebte. Demnach schien Moshammers Mutter ein stetiger Störfaktor in der Beziehung gewesen zu sein. "Sie war furchtbar", so Michael H. heute. Else sei so sehr auf ihren Sohn fixiert gewesen, dass es nicht "auszuhalten war".

Der Münchner "tz" sagte der Ex-Freund des Modeschöpfers, Moshammer sei "zum Opfer seiner Mutter" geworden. Sie habe ihn immer gedrängt "etwas zu veranstalten", um ins Gerede zu kommen. H. selbst empfand seinen Geliebten mit den Jahren als "viel zu schrill". Als er Schluss gemacht habe, habe Moshammer "sehr gelitten" und ihm einen "erschütternden Brief" zurück geschrieben, berichtet die "Abendzeitung". Das Paar sei dann getrennte Wege gegangen und habe sich nur noch wenige Male getroffen. Im Rückblick sagt Michael H. "Heute sind seine Briefe das Einzige, was mir von ihm geblieben ist. Ich werde ihn in guter Erinnerung behalten."