Moskau: 300 Menschen erfroren - DER SPIEGEL
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Moskau 300 Menschen erfroren

Während in weiten Teilen Deutschlands der bittere Frost langsam nachlässt, liegt Osteuropa noch immer unter einer dicken Eisdecke. Allein in Moskau ist die Zahl der Kältetoten nun auf 300 in diesem Winter angestiegen - das sind wesentlich mehr Opfer als im vergangenen Jahr.
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Moskau - Nach Tagen mit Temperaturen von bis zu minus 30 Grad wurde es zwar auch in Russland etwas wärmer, doch noch immer liegen die Temperaturen mit minus 10 Grad weit unterhalb der Grenze, die für einen Menschen ungefährlich sind.

Vor allem der Kombination aus Alkohol und extremer Kälte fallen immer wieder Menschen zum Opfer. Allein am Mittwoch starben drei Moskauer an Unterkühlung. Außerdem mussten 29 Menschen im Krankenhaus behandelt werden, teilte der Rettungsdienst der russischen Hauptstadt mit.

Im vergangenen Winter waren bis zum Einsetzen des Tauwetters Ende März 205 Menschen ums Leben gekommen.