Mount Everest: Bergsteiger beseitigen acht Tonnen Müll - DER SPIEGEL
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Mount Everest: Tod beim Abstieg

Foto: © David Gray / Reuters/ REUTERS

Unglück in Nepal Deutscher Arzt stirbt am Mount Everest

Drama auf dem Dach der Welt: Ein deutscher Bergsteiger ist beim Abstieg vom Mount Everest ums Leben gekommen. Todesursache soll ein Gehirnödem gewesen sein. Auch zwei weitere Alpinisten starben an dem Achttausender - zwei werden noch vermisst.
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Katmandu - Beim Abstieg vom Mount Everest ist nach Angaben eines nepalesischen Trekking-Unternehmens ein Deutscher ums Leben gekommen. Der 61 Jahre alte Arzt sei am Samstag gestorben, erklärte Asian Trekking in Katmandu. Die Mediziner gingen davon aus, dass der Mann ein Gehirnödem aufgrund der großen Höhe erlitten habe.

Nach Angaben nepalesischer Behörden sind zudem zwei weitere Bergsteiger am mit 8850 Metern höchsten Berg der Erde ums Leben gekommen, ein Kanadier und ein Südkoreaner. Zwei Alpinisten aus China und Nepal würden noch vermisst. Laut Gyanendra Shrestha, einem Sprecher der Bergsport-Behörde, sei das Wetter am Mount Everest am Freitag und Samstag zunächst gut gewesen, am Samstagnachmittag habe es dann einen starken Sturm gegeben.

Der Mai ist an dem Himalaja-Gipfel die wichtigste Saison für Bergsteiger, weil dann die Bedingungen am günstigsten sind. Jedes Jahr erreichen Hunderte Menschen den Gipfel, am 23. Mai 2010 waren es an einem Tag allein 169 Bergsteiger. Insgesamt sind am Mount Everest fast 250 Menschen ums Leben gekommen.

jbr/sto/AP/dpa