München: Schießwütiger Rentner ist gestorben - DER SPIEGEL
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München Schießwütiger Rentner ist gestorben

Der 66-jährige Mann, der in München mit einem Gewehr um sich geschossen und drei Menschen verletzt hatte, ist tot. Der Rentner hatte sich bei dem blutigen Streit eine Kopfverletzung zugezogen und erlitt auf dem Weg ins Krankenhaus einen Schlaganfall.
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München - Der Mann starb am Mittag in einer Klinik. Er hatte seit gestern im Koma gelegen. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion ergeben.

Die Hintergründe der Tat sind noch immer nicht ganz geklärt. Den Ermittlungen der Polizei zufolge wollte der Rentner eine bosnische Familie, die im selben Haus lebte, gezielt töten. "Der Täter hat einen regelrechten Hass gegen die Familie entwickelt", sagte ein Polizeisprecher heute. Der 66-Jährige habe sich schon seit Jahren dauernd mit den Nachbarn über Lärm und Sauberkeit in dem Mietshaus gestritten.

Der Schütze hatte gestern Morgen einen Sohn der Familie zweimal in den Hals geschossen und zwei andere Nachbarn schwer verletzt. Die Opfer sind nach Angaben der Polizei inzwischen außer Lebensgefahr.

Auch der 54 Jahre alte Bosnier, der dem Mann die Waffe entrissen hatte und aus dem Haus gelaufen war, liegt noch im Krankenhaus. Ein Polizist hatte ihn für den Täter gehalten und den Mann angeschossen. Der Mann habe nicht auf die Aufforderung des Beamten reagiert, das Gewehr fallen zu lassen.