München Straßenkrater verschlingt Radfahrerin
München - Die Radfahrerin war am Freitagabend im Münchener Stadtteil Waldtrudering in eine Pfütze gefahren, die sich anschließend zu einem sechs Quadratmeter großen Krater ausweitete. Samt Rad versank sie in den Wassermassen, konnte sich aber laut Feuerwehr "unter schwersten Anstrengungen" aus eigener Kraft befreien. Sie erlitt einen Schock und kam vorsorglich in eine Klinik.
Das Loch war durch ein Leck an einer Wasserleitung entstanden. Bagger und Techniker der Wasserwerke hatten es ausgehoben.
Unweit der Unfallstelle hatte sich bereits vor neun Jahren ein spektakulärer Krater gebildet. Im September 1994 war am Truderinger Bahnhof ein Linienbus in dem Loch versunken. Drei Menschen starben, mehr als 30 wurden teils schwer verletzt. Der Krater war durch Bauarbeiten an einer U-Bahn-Linie entstanden.