Nach Attentat: George Harrison wieder zu Hause - DER SPIEGEL
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Nach Attentat George Harrison wieder zu Hause

Nach den Messerstichen, die ihm ein 33-Jähriger am Donnerstagmorgen zugefügt hat, und dem anschließenden Krankenhausaufenthalt ist der Ex-Beatle auf den Weg der Besserung.
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London - Ex-Beatle George Harrison, 56, erholt sich daheim in seinem Schloss westlich von London von den Verletzungen durch einen vermutlich geistesgestörten Messerstecher. Ein Sprecher des Harefield-Krankenhauses bestätigte, Harrison sei bereits am Neujahrsabend wieder nach Hause entlassen worden. Er hatte bei einem Kampf mit einem 33 Jahre alten Eindringling am Donnerstagmorgen Stichverletzungen an der rechten Lunge erlitten. Die Ärzte teilten mit, Harrison werde innerhalb einiger Wochen wieder völlig gesund sein.

Ein Richter in Oxford hatte am Freitag den 33 Jahre alten Michael Abram aus Liverpool in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Zunächst soll geklärt werden, ob der Mann zurechnungsfähig ist und sich daher wegen Nordversuchs vor Gericht verantworten muss. Er war am Donnerstagmorgen von Harrisons Ehefrau Olivia (51) mit einer Tischlampe niedergeschlagen worden, als er sich in einem Handgemenge mit dem Ex-Beatle befand.

Die Mutter des Täters hatte gesagt, ihr Sohn sei von den Beatles wie besessen gewesen. Er habe sie für Hexen gehalten. Sie habe mehrfach die Behörden auf die Krankheit ihres Sohnes hingewiesen, doch hätten diese nichts unternommen.

Nach britischen Medienberichten vom Sonntag war eine Woche vor dem Zwischenfall in Harrisons schlossartigem Anwesen in Henley-on-Thames im Westen Londons auch in dessen Haus in Maui (Hawai) ein Eindringling entdeckt worden. Eine Frau sei wegen Einbruchs und Diebstahls festgenommen worden. Die Harrisons befanden sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht in dem Haus.