Nach dem Outing: Westerwelle-Freund hat kein Problem mit plötzlicher Prominenz - DER SPIEGEL
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Nach dem Outing Westerwelle-Freund hat kein Problem mit plötzlicher Prominenz

Michael Mronz, der Freund des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle, nimmt es gelassen, dass er auf einmal im Rampenlicht steht. Das Interesse an seiner Person kann er sogar nachvollziehen. Die Privatsphäre dürfe aber nicht verletzt werden.
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Köln - "Ich bin kein Held des Sommerlochs", sagte Mronz dem Kölner "Express". "Ich denke, dass ich der gleiche Mensch Michael Mronz bin, der ich auch vorher war." Nach eigenem Bekunden hat der Sportmanager kein Problem damit, plötzlich in der Öffentlichkeit zu stehen. FDP-Chef Guido Westerwelle hat sich erst vor kurzem offen zu seiner Homosexualität und seinem Partner Michael Mronz bekannt.

Er definiere sich nicht über andere, sondern über sich selbst, sagte Mronz dem Blatt weiter. "Mein Job ist es, Kontakt zu Menschen zu haben. Was sollte sich daran ändern?", erklärte er. "Beim CHIO in Aachen (einem Reitturnier, das Mronz mitveranstaltet) komme ich, wenn man so will, mit 300.000 Menschen zusammen, darunter Prominente, Minister oder Vertreter von Fürstenhäusern."

Sich selbst sehe er aber nicht als prominent. Generell könne er das Interesse an privaten Dingen nachvollziehen, das sei auch bis zu einen gewissen Punkt legitim. "Wenn der Informationsgehalt aber ausreichend gedeckt ist, sollte das Privatleben respektiert werden - darauf hat jeder Recht, ob prominent oder nicht", sagte er.

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