Nach Fährunglück: Taucher suchen weiter nach Leichen - DER SPIEGEL
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Nach Fährunglück Taucher suchen weiter nach Leichen

74 Tote sind bislang nach dem Untergang der Fähre "Express Samina" aus der Ägäis geborgen worden. Doch es werden immer noch 14 Menschen vermisst.
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Athen - Taucher sollen in dem Autodeck und in den Kabinen der griechischen Fähre des nach weiteren Opfern suchen. Die "Express Samina" liegt in 30 Metern Tiefe vor der Insel Paros. Es wird befürchtet, dass auch nicht registrierte Passagiere an Bord der Fähre waren. Die am Freitag offiziell genannte Zahl von 74 Toten galt daher als vorläufig. Zu den Vermissten gehören neben elf Griechen auch ein Russe, ein Spanier und ein Albaner.

Die "Express Samina" war auf ein Riff rund drei Meilen vor der Ferieninsel Paros gelaufen und binnen weniger Minuten untergegangen. Das Unglück überlebten 452 Menschen, darunter auch 22 deutsche Touristen.

Über eine Entschädigung der Überlebenden sowie der Angehörigen der Todesopfer des Unglücks ist noch nicht entschieden worden. Das Verfahren könne sich noch Wochen hinziehen, sagte der Anwalt von etwa 100 Passagieren. Bisher soll die Reederei der Unglücksfähre nur angeboten haben, die Kosten für Unterbringung und Verpflegung auf Paros unmittelbar nach dem Schiffsunglück zu übernehmen.