Nach Friedmans Beichte Bärbel Schäfer will Auszeit
Hamburg - Friedman sprach bei seiner Pressekonferenz am Dienstag von einem "Fehler", von einer "Lebenskrise", für die Drogen "keine Lösung" seien. Die drei ukrainischen Freudenmädchen, die ihn beschuldigt hatten, in einem Berliner Luxushotel Kokain konsumiert und ihnen angeboten zu haben, erwähnte er nicht.
Allerdings sprach Friedman davon, dass er sich bei Bärbel Schäfer, der Frau, "die ich von tiefem Herzen liebe und mit der ich meine Zukunft gestalten will und die von alldem so erfahren hat wie die Öffentlichkeit", persönlich und in aller Öffentlichkeit ausdrücklich entschuldige.
Persönlich äußerte sich Schäfer bislang nicht zum öffentlichen Kniefall ihres Lebenspartners. Über ihren PR-Berater Stefan Clausen ließ die 38-Jährige mitteilen, sie müsse zunächst über die Zukunft ihrer Partnerschaft nachdenken. "Jeder wird dafür Verständnis haben, dass Frau Schäfer sich erst mal orientieren muss", sagte Clausen am Dienstag.
Die 38-Jährige war nach drei Jahren Freundschaft vor kurzem öffentlich auf Distanz zu Friedman gegangen. "Jeder wird verstehen, dass ich jetzt natürlich Abstand brauche. Zeitlich wie räumlich", hatte sie der "Bild"-Zeitung gesagt.