Nach Moshammers Tod: Daisy geht zum Fernsehen - DER SPIEGEL
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Nach Moshammers Tod Daisy geht zum Fernsehen

Sie ist Deutschlands berühmtester Schoßhund und wird nun zum ersten Mal auch im Fernsehen zu bewundern sein: Daisy, betagte Yorkshire-Hündin des ermordeten Modemachers Moshammer, soll ab März in der RTL-Serie "Unter uns" mitwirken. Bis dahin muss sie allerdings noch etwas lernen: eigenständig laufen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Wie die "Bild"-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, soll Moshammers Chauffeur Andreas K. bereits gestern einen Vertrag mit dem Fernsehsender RTL unterschrieben haben. Der 44-Jährige ist seit dem gewaltsamen Tod von Moshammer am 14. Januar für die Hundedame verantwortlich. Daisy bekommt eine Rolle in der Vorabend-Serie "Unter uns". Drehbeginn sei bereits am nächsten Mittwoch. Die erste Sendung mit Daisy soll dann im März ausgestrahlt werden.

RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger sagte der Zeitung: "Daisy ist eine phantastische Verstärkung. Wir sind sehr froh über unseren neuen Star." Die Drehbuchautoren schrieben bereits an den ersten Folgen, hieß es. RTL-Sprecher Jovan Evermann beruhigte im Vorfeld des Drehs besorgte Tierfreunde: "Daisy wird es bei uns sehr gut haben. Wir haben extra einen Hunde-Catering-Service verpflichtet, der sich aufopferungsvoll um sie kümmern wird."

Auch der verstorbene Moshammer wäre seinem Freund Roberto Blanco zufolge vermutlich begeistert von dem TV-Debut seiner Lebensgefährtin: "Wenn er das noch erleben dürfte, wäre er wahnsinnig stolz auf seine Daisy. Mosi wird freudig vom Himmel herunterlächeln", so der Schlagersänger gegenüber "Bild".

Bevor Daisy ihre Karriere als TV-Star in Angriff nimmt, muss sie offenbar noch an ihrer Kondition arbeiten. "Deutschlands berühmteste Hundedame muss wieder das Laufen lernen", schreibt die Münchner "Abendzeitung" heute. Daisy sei bereits "nach einem kleinen Spaziergang fix und alle", zitiert das Blatt den jetzigen Besitzer Andreas K. Weil die Yorkshire-Hündin von Moshammer stets in einem Täschchen herumgetragen worden sei, sei dies kaum verwunderlich, so das Blatt. Weil Andreas K. "nur das Beste" für das Tier wolle, hielten sich beide derzeit im österreichischen Zillertal auf, wo Daisy vermehrt Auslauf habe.