Nach Rettungsaktion: Gestrandetes Walbaby sucht seine Mutter - DER SPIEGEL
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Nach Rettungsaktion Gestrandetes Walbaby sucht seine Mutter

Ein Walbaby wurde vom Strand zurück ins Meer geschleppt, doch sein Überleben ist noch nicht gesichert. Es hat an der australischen Küste den Kontakt zu seiner Mutter verloren. Ohne deren Milch kann das Tier höchstens fünf Tage auskommen.
Nach Rettungsaktion: Gestrandetes Walbaby sucht seine Mutter
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Nach Rettungsaktion: Gestrandetes Walbaby sucht seine Mutter

Foto: Steve Holland/ AP
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Brisbane - Mit einem Großeinsatz haben Helfer in Australien versucht, ein gestrandetes Walbaby zu retten. Zwölf Stunden nach der Strandung des eine Woche alten Babys an der Goldküste im Osten des Landes hätten etwa 50 Helfer das Tier zurück in die Fluten bugsiert, teilte der Meerespark Sea World am Montag mit.

Das Überleben des kleinen Buckelwals sei aber nicht gesichert, da er seine Mutter möglicherweise nicht wiederfinde. "Wir hoffen, dass er jetzt in der Lage ist, mit seiner Mutter zu kommunizieren, aber wir wissen nicht, wo sich seine Mutter befindet", sagte der Einsatzleiter Trevor Long.

Eine Suche nach dem Muttertier aus der Luft und zu Wasser blieb bislang erfolglos. Wale könnten aber über Dutzende Kilometer hinweg miteinander kommunizieren, so dass die Mutter ihr Junges möglicherweise aufspüren könne, sagte Long.

Sorgen bereitete ihm aber, dass das Walbaby am Strand stundenlang auf seiner Brustflosse gelegen habe und deshalb unter Schmerzen leide. Außerdem könne das Walbaby nur höchstens fünf Tage ohne Muttermilch auskommen. "Wir haben alles getan, was wir in dieser Phase tun können, aber irgendwann müssen wir das Tier allein und der Natur ihren Lauf lassen", sagte Long.

wit/AFP