Nach Skiunfall: Althaus noch nicht vernehmungsfähig - DER SPIEGEL
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Nach Skiunfall Althaus noch nicht vernehmungsfähig

"Es wird von Tag zu Tag besser": So bilanzieren behandelnde Ärzte den Gesundheitszustand des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Vernehmungsfähig sei er nach dem Skiunfall jedoch nach wie vor nicht - er habe immer noch Gedächtnislücken.
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Jena - "Wir müssen aufpassen, dass er nicht auf Leistung trainiert." Fast scherzhaft bilanzierte der behandelte Arzt der Jenaer Uni-Klinik, Rolf Kalff, Direktor der Neurochirurgie, die physischen Genesungsfortschritte seines Patienten Dieter Althaus, 50.

Der thüringische Ministerpräsident, der seit Freitag in Jena behandelt wird, könne sogar schon wieder an den Heimtrainer. Allerdings leide er nach dem Skiunfall in der österreichischen Steiermark, wo Althaus am Neujahrstag auf einer Piste mit der Skifahrerin Beata C. kollidierte, die kurz darauf starb, immer noch an einem Durchgangssyndrom. Althaus habe nach wie vor Gedächtnis- und auch kurzfristige Erinnerungslücken, sei dann "weder räumlich noch zeitlich" orientiert.

Deshalb dürften nach wie vor neben dem Klinikpersonal nur enge Familienangehörige zu ihm, Fernseher, Radio, Internetzugang und Handy seien aus "seiner Umgebung entfernt" worden, auch aktuelle Zeitungen lese Althaus nicht. Am Wochenende sei es dem Ministerpräsidenten aber besser gegangen, wie Kalff sagte. Er sei aufgestanden und habe ohne Unterstützung das Bett verlassen und ihn auch als "Fußballkollegen erkannt", berichtete der Arzt.

Nach Informationen des SPIEGEL ist es wahrscheinlich, dass sich Dieter Althaus aller Voraussicht nach vor dem Bezirksgericht Irdning wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung wird verantworten müssen.

Nach Aussage seines behandelnden Arztes Rolf Kalff ist Althaus jedoch nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Althaus, der sich an den Unfallhergang selbst nicht erinnern kann, aber mittlerweile über den Tod von Beata C. informiert wurde, brauche nun eine spezielle psychotherapeutische Behandlung und solle nächste Woche an eine Rehabilitationsklinik überwiesen werden.

pad

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