Nach Skiunglück Althaus wird nach Deutschland verlegt
Schwarzach - Die Verlegung von Althaus in die Universitätsklinik im thüringischen Jena ist bereits eingeleitet worden, wie der ärztliche Direktor des Krankenhauses in Schwarzach, Reinhard Lenzhofer, am Donnerstag sagte. Der genaue Zeitpunkt des Transports stehe aber noch nicht fest. Es werde nicht vor Ende der Woche sein. Die Verlegung solle dazu dienen, den Heilungsverlauf bei dem Politiker zu befördern.
Trotz des schweren Skiunfalls rechnet die CDU in Thüringen fest damit, dass Althaus als Spitzenkandidat für die Landtagswahl in dem ostdeutschen Bundesland antreten wird. "Ich bin ganz sicher, dass er wieder gesund wird", sagte die kommissarische Ministerpräsidentin Birgit Diezel im MDR über den Ministerpräsidenten, der sich am Neujahrstag bei einem Skiunfall in der Steiermark schwer verletzte.
"Wir fahren Plan A, und der heißt Dieter Althaus", sagte Diezel. Wann Althaus aus Österreich nach Thüringen verlegt werde, lasse sich im Moment noch nicht sagen. Er sei auf dem Weg der Besserung, brauche aber viel Ruhe. Über den Unfall wisse er nichts.
Diezel hatte am Mittwoch zusammen mit Althaus' Ehefrau an der Beerdigung der slowakischen Skifahrerin teilgenommen, die nach dem Zusammenprall mit Althaus auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben war. Sie und Frau Althaus seien von der Familie der verunglückten Skifahrerin sehr freundlich aufgenommen worden, sagte Diezel.
Der 50-jährige CDU-Politiker liegt seit dem Unfall in einer Klinik in Schwarzach im Salzburger Pongau. Er hat nach Angaben der Ärzte die Erinnerung an das Unglück bisher nicht wiedererlangt, befindet sich aber weiter auf dem Weg der Besserung. Eine Verlegung ins Universitätsklinikum Jena wird nicht vor Ende dieser Woche erwartet.
Die Beisetzungsfeierlichkeiten für die getötete Skifahrerein begannen mit einer Seelenmesse in der Pfarrkirche von Riegersdorf, in der der mit roten Rosen geschmückte Sarg der Toten aufgebahrt war.