Nachverhandlungen: Scharpings Scheidung verzögert sich - DER SPIEGEL
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Nachverhandlungen Scharpings Scheidung verzögert sich

Eigentlich sollte die Scheidung von Rudof Scharpig und seiner Noch-Ehefrau Jutta möglichst geräusch- und problemlos über die Bühne gehen. Doch jetzt gibt es offenbar Unstimmigkeiten. Kristina Gräfin Pilati muss also noch auf ihren Hochzeitstermin mit dem Verteidigungsminister awarten.
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München - Grund für die Verzögerung in der Scheidungssache seien Komplikationen bei der Regelung des Unterhalts- und des Zugewinnausgleichs, meldet die "Bunte". Zudem gehe es um das gemeinsame Haus in Lahnstein, berichtete die Zeitschrift am Mittwoch. Ende Oktober vergangenen Jahres hatte die "Bunte" Scharpings Noch-Ehefrau Jutta mit den Worten zitiert, dass die Ehe "dieser Tage geschieden" werde. Alles gehe "klar und sauber über den Tisch".

Jutta Scharping wolle das gemeinsame Haus, das noch nicht abbezahlt ist, keinesfalls für sich, sondern für die drei gemeinsamen Töchter. Zudem nannte sie ihre Unterhaltsforderungen eher bescheiden. "Mein Anwalt meint sogar, sie lägen unter dem Satz, der mir zusteht", wird sie zitiert. Da sie während der 30-jährigen Ehe mit Rudolf Scharping nicht selbst verdient habe, brauche sie eine Absicherung. "Es kann ja sein, dass ich in ein, zwei Jahren berufsunfähig bin."

Der Minister, der sich im vergangenen Sommer in der "Bunten" in einer Art Foto-Love-Story mit seiner Freundin Kristina Gräfin Pilati ablichten ließ, zeigte sich gegenüber der "Bild"-Zeitung zuversichtlich, dass schon bald eine Lösung gefunden werde, "die für alle Beteiligten deutlich macht, dass, auch wenn eine Ehe beendet wird, Freundschaft bleiben soll". Ansonsten wolle er ein privates Thema auch privat halten.

Pilatis Ehe war bereits im vergangenen Oktober geschieden worden. Scharping und die Gräfin hatten angekündigt, heiraten zu wollen.