Nachwuchs bei Schäfer und Friedman: Es ist ein Junge - DER SPIEGEL
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Nachwuchs bei Schäfer und Friedman Es ist ein Junge

Die Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer ist in der Nacht zum Dienstag von einem gesunden Jungen entbunden worden. Die 40-Jährige und ihr Ehemann Michel Friedman freuen sich über den Nachwuchs.
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Hamburg - Hamburg - Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll das Kind der beiden Prominenten am Montag zwischen 23 und 24 Uhr zur Welt gekommen sein. Friedman, ebenfalls TV-Moderator, bestätigte dem Blatt: "Das Kind ist da! Es ist ein Junge. Wir freuen uns alle wahnsinnig. Uns allen geht's gut." Ursprünglich war der Geburtstermin für Februar errechnet worden. Wie Stephan Clausen, der Berater von Schäfer und Friedmann, mitteilte, habe es sich wegen des Alters der Mutter um eine Risikogeburt gehandelt. Deswegen sei die Geburt frühzeitig eingeleitet und das Baby per Kaiserschnitt geholt worden.

Wie das Kind heißen soll, war zunächst nicht bekannt. In der Vergangenheit hatte Schäfer bereits angedeutet, dass sie sich vorstellen könnte, ein zweites Kind zu bekommen. Die erste Schwangerschaft war nach ihren Angaben bis zum siebten Monat unkompliziert verlaufen. Das Paar hatte im Juli vergangenen Jahres in Frankfurt standesamtlich geheiratet, im September waren Schäfer und Friedmann in New York nach jüdischem Ritus getraut worden. Die Journalistin war zuvor aus der evangelischen Kirche ausgetreten und zum jüdischen Glauben konvertiert.

Vorausgegangen war eine schwierige Zeit für das Paar, nachdem im Juni 2003 Vorwürfe gegen Friedman bekannt geworden waren, dass er die Dienste von Prostituierten in Anspruch genommen und Kokain konsumiert habe. Am 8. Juli 2003 war er mit einer persönlichen Erklärung an die Öffentlichkeit getreten, hatte von einer Lebenskrise gesprochen, Fehler zugegeben und einen Strafbefehl in Höhe von 17.400 Euro wegen illegalen Kokainbesitzes akzeptiert. Gleichzeitig war der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden von allen öffentlichen Ämtern zurückgetreten und hatte auf seinen Job als Fernsehmoderator beim Hessischen Rundfunk verzichtet.

In seiner Erklärung hatte sich Friedman auch ausdrücklich bei Schäfer entschuldigt, "die Frau, die ich von tiefem Herzen liebe und mit der ich meine Zukunft gestalten will und die von all dem so erfahren hat wie die Öffentlichkeit". Er hatte die Öffentlichkeit gebeten, "uns bei der Arbeit zu helfen, die ein Paar leisten muss, um in solch einer Krise wieder zusammenzukommen", indem ihre Privatsphäre wenigstens eine Zeit lang respektiert werde. Im vergangenen März war Friedman auf der Bezahl-Plattform Premiere beim Sender 13th Street als Moderator der Justiz-Talkshow "Im Zweifel für...", die auch als Lizenzprogramm bei N24 läuft, auf den Bildschirm zurückgekehrt. Seit Oktober moderiert er bei N24 die wöchentliche Talkshow "Studio Friedman".