Nacktbilder-Streit: "Penthouse" zieht zurück - DER SPIEGEL
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Nacktbilder-Streit "Penthouse" zieht zurück

Das Mädchen auf den Oben-ohne-Bildern war nicht Anna Kurnikowa, wie "Penthouse" behauptet hatte. Es war Judith Soltesz-Benetton, die Schwiegertochter des italienischen Modemachers, und sie war über die Veröffentlichung ganz und gar nicht erfreut. Nach zwei Klagen reagierte das Männermagazin nun.
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New York - Nach US-Medienberichten von Montag haben sich Judith Soltesz-Benetton und "Penthouse" außergerichtlich geeinigt. Das Magazin habe sich entschuldigt und dazu bereit erklärt, rund 18.000 Hefte aus dem Verkehr zu ziehen und zu vernichten. Finanzielle Einzelheiten des Deals wurden nicht bekannt.

Die 28-Jährige hatte das Männermagazin zuvor auf zehn Millionen Dollar Schadenersatz verklagt, nachdem sie sich auf den Oben-ohne-Fotos wiedererkannt hatte, die angeblich das russische Tennismodel Anna Kurnikowa zeigen sollten. "Penthouse" hatte die Fotos von einem amerikanischen Geschäftsmann erworben, der das ehemalige Modell Soltesz-Benetton vor etlichen Jahren beim Sonnenbaden in Florida ohne ihr Einverständnis gefilmt hatte.

Die Zeitschrift räumte ein, dass sie die Bilder fälschlich der Russin zugeordnet hatte und entschuldigte das Versehen als einen "ehrlichen Fehler". Der zuständige New Yorker Bundesrichter erklärte, dass das Magazin "zumindest verantwortungslos" mit den Fotos umgegangen sei.

Auch Kurnikowa hatte das Magazin bei einem Bundesgericht in Kalifornien unter anderem wegen Diffamierung verklagt. Eine Entscheidung steht noch aus.